26. August 2010
Gleich zweimal brannte es im Rottenburger Umland innerhalb der vergangenen Woche. Zwei Strohlager fielen den Flammen zum Opfer. Die Polizei ermittelt nun wegen Brandstiftung - und geht von einem Tatzusammenhang aus.
Der erste Brand ereignete sich am Freitag gegen 22.40 Uhr. Dabei wurde ein großes Strohlager in Hemmendorf in Brand gesetzt. Rund 80 Feuerwehrmänner aus den Abteilungen Rottenburg, Weiler, Dettingen und Hemmendorf waren im Kampf gegen die Flammen im Einsatz.
Das Feuer war jedoch so groß, dass es nicht mehr gelöscht werden konnte. Stattdessen wurden die Löschversuche eingestellt die Feuerwehr ließ das Strohballenlager kontrolliert abbrennen. Es entstand ein Sachschaden von etwa 80 000 Euro.
Ebenfalls Strohballen fielen dem zweiten Brand zum Opfer. Auf einem Feld zwischen Wolfenhausen und Nellingsheim brannte am Dienstag Abend, gegen 22 Uhr, eine rund 35 mal 15 Meter große Fläche, auf der die Bündel lagerten. Auch hier ließ die Feuerwehr das Feuer kontrolliert abbrennen, da ein Löschen nicht mehr möglich war. Hier entstand nach ersten Schätzungen ein Schaden in Hähe von rund 5 000 Euro.
Die Polizei geht von einem Tatzusammenhang aus und sucht nun Zeugen, die bei den Ermittlungen weiter helfen können. Am Brandort in Hemmendorf wurde beispielsweise ein dunkelfarbener Kleinwagen mit Balinger Kennzeichen beobachtet. Da der Fahrer oder die Fahrerin als Zeuge sachdienliche Angaben machen kann, wird insbesondere er/sie gebeten, sich mit der Polizei unter der Telefonnummer 0 7\ 71/9 72 86 60 in Verbindung zu setzen.