Gemeinschaftsschule: Baden-Württemberg bekommt eine neue Schulform: Die Gemeinschaftsschule, bei der Kinder von der 1. bis zur 10. Klasse gemeinsam unterrichtet werden. Was halten Sie von diesem Schulkonzept?
Großes Ziel: Die Klasse halten. Der SV Nehren in der ersten Verbandsligasaison.
Foto:pr
19. August 2010
Sie haben eine grandiose Saison hinter sich. Souverän schloss der SV Nehren die letzte Spielzeit in der Landesliga ab. Am Sonntag beginnt nun eine neue Zeitrechnung bei den Steinlachtälern.
Der Verbandsligaaufsteiger, trainiert von Dietmar Schneider, empfängt den SV Bonlanden, der mit Alexander Blessin ein bekanntes Gesicht aus der Regionalliga (SSV Reutlingen) in seinen Reihen hat. Doch davor gibt es für den SVN noch ein "Bonusspiel und Toplos", wie es Schneider bezeichnet.
Gestern Abend ging es im Wfv-Pokal gegen den Oberligisten SSV Reutlingen. Das Ergebnis stand vor Redaktionsschluss der Printausgabe aber noch nicht fest. Ein Spielbericht mit Foto dazu gibt‘s ab heute im Internet unter www.reutlinger-wochenblatt.de. Das Weiterkommen bereitet dem Übungsleiter aber nicht so viel Bauchschmerzen wie der Ausfall von sechs Spielern zu Saisonbeginn. Gleich vier Leistungsträger Daniel Frank, Robert Keller, Moritz Klein und Michael Buchholz stoßen erst im September urlaubsbedingt zur Mannschaft.
Timo Raab und Jakob Braun sind noch verletzt. Der Trainer fürchtet dadurch einen Fehlstart, den er auf jeden Fall vermeiden will, um nicht "unten reinzurutschen. So ist der Respekt ein bisschen größer." Doch gerüstet fühlt er sich mit seinem Team für die neue Aufgabe. Mit neun Mann hat sich der SV Nehren für Württembergs Oberhaus verstärkt. Insgesamt 28 Spieler stehen jetzt im Kader, um die neue Aufgabe anzugehen. "Spielerisch können wir sicher mithalten. Auf die härtere Gangart müssen wir uns noch einstellen."
Doch dazu hat Schneider eben auch seine erfahrenen Spieler. Nico Sbordone (40) und Jochen Weigl (39) führen das Team weiterhin. Doch so richtig bang ist Schneider nicht. Als "charakterstarke Mannschaft mit sympathischen jungen Burschen" bezeichnet er seine Truppe, die "immer lernwillig und motiviert ist, es besser zu machen". Das macht es auch dem Trainer leichter. Das selbst gesteckte Ziel, als Aufsteiger den Klassenerhalt zu schaffen, bleibt aber trotzdem eine schwierige Aufgabe.