Ehre, wem Ehre gebührt
Der Kunsthallen-Chef Götz Adriani soll Tübinger Ehrenbürger werden. Das hat der Gemeinderat am Montag in nichtöffentlicher Sitzung beschlossen. Zwar nicht einhellig, denn der als eigenwillig, manchmal eigenmächtig, auch als kühl und arrogant angesehene Ausstellungs-Macher ist nicht bei allen Räten beliebt.
Gemeinschaftsschulen
Ab dem kommenden Schuljahr setzen Baden-Württemberg weit 34 Schulen das neue Konzept der Gemeinschaftsschule um. Bildungsministerin Gabriele Warminski-Leitheußler spricht von einem »Meilenstein der Bildungspolitik«. In Walddorfhäslach, Tübingen und Bad Urach sind insgesamt fünf Schulen auf dem Weg, gemeinsames Lernen für Schüler von Klasse 5 bis 10 anzubieten. Wir sprachen mit Dr. Susanne Pacher, Abteilungspräsidentin für Schule und Bildung am Regierungspräsidium Tübingen, wie die Neuerungen aussehen werden.
Viele Themen auf dem Tablett
In der Adventszeit wurde rund um die Stadthalle emsig weitergeschafft. Namensgebung, Innenausstattung und Hotelprojekt ließen die Köpfe in Verwaltung und Stadthallen-Projektkgruppe rauchen.
Dank und Lob für die Männer und Frauen vom Bau
Die Hülle wird Stück für Stück montiert
»Bei Hochklasse-Architektur müssen die Details stimmen«
Virtuelle Reise in die Stadthallen-Zukunft
Rohbau - die Zielgerade wird im Frühjahr erreicht
»Wir sind dem Zeitplan zwei Wochen voraus«
»Reutlingen bekommt etwas ganz Tolles!«
Dalmatinischer Rostbraten mit Rosmarinkartoffeln
Lilja Solic vom gleichnamigen Pfullinger Restaurant präsentiert eine feine, grenzüberschreitende Leckerei mit Meeresfrüchten und Fleisch.
Rinderfilet mit provenzalischem Gemüse, Pesto und Kartoffelstroh
Putenbrust-Röllchen mit Ziegenkäse-Walnuss-Hägenmark-Füllung
Kalbsvögele in Riesling-Sahne-Soße mit Buabaspitzla
Rib-eye-Steak vom Albbüffel mit Speckkartoffeln
Mostbraten mit Spätzle und Salat
Albochsenbäckchen in Barolosauce
Kalbsrücken mit Orangen-Hollandaise
Saibling auf Gemüsebett mit Backkartoffeln
New Zealand Lammkarrée mit Pommes Nouvelles
Gans vom Grill und Gans normal
Wildschweinmedaillons mit Champignonsoße
Schweinelendchen an Kirschsoße
Gelbflossenthunfisch mit schwarzem Reis
Kalbsmedaillon auf buntem Spargelragout
Alblamm mit gefüllter Grießschnitte und Bärlauch
Entrecôte im Kräutermantel
Hirschkalbsteak unter der Macadamiakruste
Ehestetter Wildsau mit Wacholder-Zimtpolenta
Ente mit Apfelrotkohl und Kürbis-Semmelknödel
Rehrücken im Wirsingmantel.
Forelle blau mit Dillkartoffeln
Lamm und Langostino an Lavendel gegrillt
Sautierte Lammleber mit Kartoffelgratin
Über was so alles gestritten wird
In einem Beschluss des Amtsgerichts Schmallenberg vom 15.07.2011, AZ: 6 OWi 2/11 (1), ging es offenbar um die Frage, ob ein Verkehrsteilnehmer gegen ein Parkverbot verstoßen hat, der auf einem Seitenstreifen parkte und meinte, ein Parkverbot gelte nicht für ihn.
Misslungene Flucht vor einer Polizeistreife
Unfall bei Wildwechsel
Freiheit des Versicherers
Zweifelhaftes Vorfahrtsrecht
Schaden durch einen Einkaufswagen
Rettungsfahrzeuge im Einsatz
Geschwindigkeitsüberschreitung
Verwarnungsgeld
Streit um die Mietwagenkosten
Motto: Erlebe den Unterschied
Frauen lieben SUVs, weil man so schön hoch sitzt, Männer, weil man mit diesen Allradlern auch durchs Gelände rollen kann. Mit frischem Design und großem Gepäckraum soll der kompakte Ford Kuga in seiner Klasse nun neue Kundenkreise ansprechen.
Multifunktionaler Lifestyle-Kombi
Keine Frage, ein Hingucker ist der Peugeot 308 SW allemal, vereint er doch die Vorzüge eines Vans mit den agilen Eigenschaften eines Kombis unter extravagant gestylter Karosse.
Wann kommt der Tea to go?
Die klugen Mediziner wissen das gerade in der Klinikstadt Tübingen: Der moderne Mensch trinkt zuviel. Er schluckt zuviel überflüssige künstliche Vitamine. Und er nimmt einen Haufen teure Medikamente zu sich, deren Nutzen fraglich ist.
Nulltarif – der Bus umsonst
Man kann das machen. Man kriegt das wohl hin – wenn man will und sich eine klare Mehrheit einig ist: einen kostenlosen kommunalen Busverkehr im »Umlageverfahren«. So etwas haben jetzt Grüne und Sozialdemokraten aus dem Tübinger Gemeinderat wieder ins Gespräch gebracht.
Wechselnde Winde
Viele haben dem Tübinger Oberbürgermeister lange unterstellt, er sei scharf auf den entsprechenden Posten in Stuttgart, der als zweitmächtigstes Amt im Ländle gilt. Und Boris Palmer hat auch lange Zeit nicht besonders viel getan, so etwas ganz weit von sich zu weisen. Schließlich hat er schon einmal – mit achtbarem Erfolg, aber letztlich vergeblich – für das Stuttgarter Rathaus kandidiert.
Gebändigte Gewalten – der Damm steht
Die Verschandelung der Landschaft hätte schon schlimmer ausfallen können.
Lokal eher langweilig
Es ist schon gut, sich erst mal ganz auf die eigene Erinnerung zu verlassen, wenn man so eine Jahresbilanz ziehen will. Tübingen? War das was Besonderes? Es war doch wohl ein eher langweiliges Jahr.
Keiner braucht den Weihnachtsmann
Wer braucht ihn, den Weihnachtsmann? Und wer hat’s erfunden, dieses Gewese um eine schon für kleine Kinder lächerliche und lästige Figur, »HoHo«? Coca-Cola hat’s erfunden. Der Weltkonzern aus Altlanta, Georgia, hatte sich neulich beim Nikolausmarkt in Rottenburg auch schon mit seinem schweren roten amerikanischen Truck bei einigen Leuten unbeliebt gemacht.
Kein Örtchen. Nirgends.
Dringende Bedürfnisse können schon mal unaufschiebbar sein. Und jeder ist froh, wenn es nur die kleinen sind. Prollige Wildpinkler und blaublütige Pinkelprinzen, die gerade im Suff auch mal prügeln wie Ernst August von Hannover, machen es sich ja leicht – und erleichtern sich wie jeder Pinscher sofort und auf der Stelle hinter jeder Hausecke: Hosenladen auf, Wasser abschlagen.
Für Fahrraddiebe keine Gnade!
Im Wilden Westen war weder Cowboy noch Indianer was wert ohne sein Pferd. Deshalb wurde da auch gnadenlos durchgegriffen. Pferdediebe hängte man kurzerhand auf. In der Fahrradstadt Tübingen ist das Rad seinem Besitzer ungefähr so lieb und teuer und wichtig wie dem Westerner sein Gaul. Und deshalb würde man, wenn die mal wieder zugeschlagen haben, am liebsten rufen: Hängt sie auf, die Fahrraddiebe!
Was bleibt vom Streit?
Die Stadt Tübingen will aus Stuttgart 21 aussteigen. Ihre Wähler haben das milliardenschwere Tiefbahnhof-Projekt am Sonntag abgelehnt. Und zwar nicht einfach so mit deutlicher Mehrheit, sondern sogar knapp mit dem »Quorum« von einem Drittel der stimmberechtigten Wahlbürger, die hier mit Ja stimmten.
Die entmündigten Raucher
Es wundert einen ja schier gar überhaupt nichts mehr. Dieser Tage ging die Meldung durch die Medien, dass die besorgte europäische Bürokratie jetzt nur noch Zigaretten erlaubt, die von alleine ausgehen, wenn der Raucher nicht ohne größere Pausen tapfer daran zieht. »Speedbumps« heißen die Ringe-Dinger. Angeblich merke der Raucher das kaum.
Oder doch ein Tunnel
Dass die Pendler zwischen Zollernalb und Stuttgart auf eine Entschärfung der chronischen Staus am Nadelöhr Tübingen drängen, kann man verstehen. Auch die meisten Tübinger dürften den versprochenen Schindhau-Basistunnel herbeisehnen.
Stolpersteine des Erinnerns
Es ist vielleicht ein deutsches Schicksalsdatum: In der vergangenen Nacht jährte sich der Fall der Berliner Mauer zum 22. Mal. Am 9. November 1918 dankte nach dem verlorenen Weltkrieg der Deutsche Kaiser Wilhelm II. ab und floh ins holländische Exil.
Volksabstimmung – ein faules Ei
Volksabstimmung, das klingt gut. Das ist Demokratie, direkte Demokratie sogar. In Griechenland sollen jetzt die Bürger abstimmen, ob sie die Sparprogramme zur erhofften Lösung der griechischen Schuldenkrise billigen. Europa und seine Euro-Krisenretter um Merkel und Sarkozy stehen kopf über soviel Demokratie.
Wir sehen uns auf Facebook
Neulich sollte ich auf Facebook wieder eine Freundschaftsanfrage bestätigen. Sie kam von einem einstigen Kollegen, mit dem ich damals – viele, viele Jahre ist das her – in den paar Wochen kaum ein näheres persönliches Wort gewechselt hatte. Nett war er, freundlich still, angenehm zurückhaltend nach meiner Erinnerung. Jetzt sollte ich sein Freund werden.
Banken voll Sorgen – und Stolz
Die Krise spitzt sich dramatisch zu. Egal ob sie Finanz-, Euro-, Schulden-, Banken-, Griechenland-, oder Kapitalismuskrise genannt wird. Alle paar Tage purzeln bisherige Tabus. Während ein Bankrott mit teilweisem Schuldenerlass für Griechenland noch vor vier Wochen als unverantwortliches Gerede gegeißelt wurde, gilt er nun als unvermeidlich.
Der Spitzberg im Windschatten
Eine im Ausmaß eher noch bescheidene Fotomontage und die Schlagzeile »Windkraft vom Spitzberg« zeigen, was da angedacht ist: gigantische Windräder – auch – auf dem Spitzberg. Vor der Wurmlinger Kapelle, Uhlands Kapelle. Hinter dem Schloss. Über der Tübinger Neckarfront und Hölderlins Waldwegen.
Und ab ging die Post
Da ersteigert man ein altes, längst vergriffenes Buch über Ebay. Ganz billig, natürlich. Der Preis liegt sogar unter dem Porto. Das dauert alles immer ein bisschen, bis das überwiesen, verpackt und verschickt ist – und ankommt, wenn es ankommt.
Einsiedels Alptraum
Zwickt mich mal einer? Kann mir mal jemand vertrauenswürdig versichern, dass wir nicht den 1. April haben, dass keine Fasnet um den Weg ist und keine Walpurgisnacht, und dass an Halloween solche Scherze noch nicht üblich sind??
Der Tübinger Papst
Papst Benedikt XVI. macht beim Besuch in seinem Heimatland nicht in Tübingen Station.
Denkmäler und Denkmale
Ein Denkmal im Sinne des Amts ist einfach etwas Erhaltenswertes, das Schutz verdient. Das kann eine Kathedrale oder ein Kloster sein, ein Kraftwerk oder eine Zeche, eine Mensa, eine Villa oder ein Backhäusle, sogar eine alte Eiche im Schönbuch oder die Platanenallee. Nennen wir sie Denkmäler.
Andrang auf die süßen Sachen
Es gab fast kein Durchkommen: Die diesjährige Tübinger »chocolArt« sprengte laut Veranstalter alle Rekorde. Es sei die mit Abstand am Besten besuchte süße Messe bislang gewesen, ließ der Geschäftsführer der »Tübingen erleben GmbH«, Hans-Peter Schwarz, wissen.
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