Rostfraß am »Leuchtturm« des LTT
Wenn das Thorsten Weckherlin gewusst hätte: Wenn er zur Spielzeit 2014/15 seine Intendanz im Tübinger Landestheater (LTT) antritt, wird er sich mit großer Wahrscheinlichkeit spätestens dann auch mit einer unaufschiebbaren Aufgabe befassen müssen: Es knarrt nicht im Gebälk, nein: Der Turm auf dem LTT hat so viel Rost angesetzt, dass man seinen Absturz befürchten muss.
Mindesthaltbarkeitsdatum
Das Mindesthaltbarkeitsdatum, MHD, auf Nahrungsmittel gibt Auskunft darüber, bis zu welchem Datum das Produkt unbedenklich verzehrt werde kann. Meist sind Butter, Käse, Joghurt und Co. aber viel länger haltbar. In den Supermärkten landen Produkte...
Rehrücken gebraten mit Mandel-Olivenkruste jungem Gemüse und Nudeln
Heute: Andreas Goldbach von der Linde in Dörnach komponiert ein Wildgericht mit mediterranem Flair zu einem eher ungewöhnlichen Zeitpunkt.
Lammrücken im Kartoffel-Mantel mit Linsen und karamellisierter Rote Bete
Zweierlei vom Kaninchen mit Leipziger Allerlei
Gerollte Kalbsbrust mit Gemüse-Schupfnudeln
Entrecôte vom Angusrind mit Pastrami-Marinade und Rotweinsößle
Pute im Käsekräutermantel in Champagnertrüffelsoße und Brezelknödel
Rehrücken im Tramezzini-Mantel an Schoko-Chili-Soße dazu Steinpilzravioli
Schweinefilet im Kräutermantel mit hausgemachten Bubaspitzla
»Branzino insolano« – Filet vom Seewolf nach Inselart
Geschmortes Ragout mit Lembergersauce und Spätzle
Sauerbraten vom Lamm mit Bärlauchschupfnudeln
Lammkotelett an Rosmarin-Knoblauchsauce und Pommes Lorette
Dalmatinischer Rostbraten mit Rosmarinkartoffeln
Rinderfilet mit provenzalischem Gemüse, Pesto und Kartoffelstroh
Putenbrust-Röllchen mit Ziegenkäse-Walnuss-Hägenmark-Füllung
Kalbsvögele in Riesling-Sahne-Soße mit Buabaspitzla
Rib-eye-Steak vom Albbüffel mit Speckkartoffeln
Mostbraten mit Spätzle und Salat
Albochsenbäckchen in Barolosauce
Kalbsrücken mit Orangen-Hollandaise
Saibling auf Gemüsebett mit Backkartoffeln
New Zealand Lammkarrée mit Pommes Nouvelles
Gans vom Grill und Gans normal
Wildschweinmedaillons mit Champignonsoße
Schweinelendchen an Kirschsoße
Gelbflossenthunfisch mit schwarzem Reis
Kalbsmedaillon auf buntem Spargelragout
Alblamm mit gefüllter Grießschnitte und Bärlauch
Entrecôte im Kräutermantel
Hirschkalbsteak unter der Macadamiakruste
Ehestetter Wildsau mit Wacholder-Zimtpolenta
Ente mit Apfelrotkohl und Kürbis-Semmelknödel
Rehrücken im Wirsingmantel.
Forelle blau mit Dillkartoffeln
Lamm und Langostino an Lavendel gegrillt
Sautierte Lammleber mit Kartoffelgratin
Motto: Erlebe den Unterschied
Frauen lieben SUVs, weil man so schön hoch sitzt, Männer, weil man mit diesen Allradlern auch durchs Gelände rollen kann. Mit frischem Design und großem Gepäckraum soll der kompakte Ford Kuga in seiner Klasse nun neue Kundenkreise ansprechen.
Untersagung des Führens von einem Fahrrad
An dieser Stelle wurde schon mehrfach darauf hingewiesen, dass Alkohol und Fahrradfahren genauso wenig zusammenpassen, wie Alkohol und Fahren mit einem Kraftfahrzeug.
Hinschauen, wo man sich hinbewegt
Akzeptanz von Geschwindigkeitsmessungen
Wann liegt ein Feld- oder Waldweg vor?
Phasenwechsel vor der Ampel ist einzukalkulieren
Wertminderung
Radfahrer gegen Pkw
Fußgängerüberwege/Pflichten des Fußgängers
Vorfahrt mit Einschränkungen
Schnell noch Punkte abbauen und anderes
Multifunktionaler Lifestyle-Kombi
Keine Frage, ein Hingucker ist der Peugeot 308 SW allemal, vereint er doch die Vorzüge eines Vans mit den agilen Eigenschaften eines Kombis unter extravagant gestylter Karosse.
Vorreiter in Sachen Familie
Wenn Kinder geboren werden, ist die Freude in der Familie meist groß.
Schluss mit dem Aschenputteldasein
Bei all dem Streit um Tempo 30, den schlechten Straßen in und rund um Tübingen, den Umbauten und Sanierungen samt vorherzusehenden Staus: Es gibt noch ein paar Flecken im Kreis, an denen sich doch noch etwas bewegt. Ein Beispiel dafür ist Dußlingen, die Gemeinde an der Lebensader in der Region.
Arbeitskreis Stadtbild will Abbruch verhindern
Abrissbirne oder Sanierung? Das Ensemble der beiden Häuser in der Rottenburger Königstraße 4 und 6 spaltet die Bürgerschaft. Für den Arbeitskreis Stadtbild aber stellt das Ensemble der Häuser mit großer historischer Vergangenheit ein seltenes Zeugnis der Stadtgeschichte dar. Immerhin sei eines der Dächer mit einem Barockgiebel versehen, wie man sie heute in Rottenburg sonst nur noch am Rathaus findet.
Doch zu wenig Mut zum Risiko
Die Fledermäuse sind diesmal aus dem Schneider. Haben sie über Jahre hinweg Veranstaltungen im Hof des Tübinger Schlosses oder gar die Besichtigung des zweitgrößten Weinfasses bundesweit verhindert, so sind es diesmal Vorschriften, die Planern der Schlossfestspiele in diesem Sommer einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht haben.
Rottenburg ist in Bewegung
Sport ist Mord, sagt der Volksmund. Studien aber belegen genau das Gegenteil: Bewegung ist gesund, wenn dadurch Übergewicht und Krankheiten wie Diabetes, Herzkrankheiten oder erhöhte Cholesterinwerte verhindert werden. In Rottenburg bewegt sich auch viel in dieser Hinsicht. Die Bischofstadt trägt nicht ohne Stolz den Namen »Sportstadt«.
Tübinger Knöllchen, wo immer es geht
Als ob es sonst in Tübingen nichts gäbe: Tempo 30, kaum enden wollende Staus, Baustellen, wo immer man sie nicht brauchen kann, und natürlich die Kontrollen des stehenden Verkehrs. Knöllchen waren in Tübingen bei der Verwaltung schon immer beliebt, längst sind die Einnahmen fester Bestandteil des Etats geworden.
Rottenburg wendet sich gegen Hetze
Neue Nazis sind auf dem Vormarsch, dies sagt nicht nur der Verfassungsschutz. Populisten, autonome Nationalisten und teilweise auch Terror von rechts: Trotz des Auffliegens der NSU-Terrorzelle wird die Gefahr weiter unterschätzt. Die extreme Rechte in Deutschland hat sich in den letzten Jahren zugleich radikalisiert und verbürgerlicht. Selbst in einer Stadt wie Rottenburg leben Opfer rechter Gewalt. Etwa Stadtrat Albert Bodenmiller.
Unistadt zieht Musikschule aus dem Sumpf
Das hat lange gebraucht, sehr lange. Nachdem die Tübinger Musikschule die vergangenen Jahre zwischen Hoffen und Bangen zugebracht hatte (wobei es mehr ums Bangen ging), dabei am Ende auch noch kurz vor der Insolvenz stand, haben sich Verwaltung und Gemeinderat in einem Kraftakt dazu durchgerungen, die Musikschule in städtische Regie zu übernehmen.
Noch eine Kinderkrippe im Kreuzerfeld?
Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, wird anscheinend immer einfacher. Sollte man glauben.
»Nackte Not« an den Kliniken in der Region?
Wenn das keine Manifestation des guten Willens ist. Es ist gerade zwei Wochen her, dass Mitarbeiter des Uniklinikums bei einer kämpferischen Auftaktveranstaltung massiv Protest gegen die katastrophale Stellensituation im Crona-Klinikum erhoben haben. Es war die Rede davon, einen »Flächenbrand« zu entfachen, die Hitze in Stuttgart und Berlin« müsse »noch steigen«, forderte Kinikumschef Professor Michael Bamberg.
Gewerbepark Dätzweg – Gefahr oder Chance?
Nicht nur eifersüchtig schielen Rottenburgs Nachbarstädte Tübingen, Horb und Reutlingen auf den geplanten Gewerbepark Dätzweg. Denn sollte das Mammutprojekt mit einigen tausend Quadratmetern Verkaufsfläche tatsächlich eröffnen, wird ein Kaufkraftabfluss befürchtet.
Wenn der Weltethos stiften gehen soll
Es war ja fast schon zu erwarten. Hatte die Kommune erst im vergangenen Jahr die Annahme einer Schenkung buchstäblich verschlafen, droht jetzt weiteres Umgemach: Nachdem der Aichtaler Unternehmer Karl Schlecht Tübingen das Angebot unterbreitete, gleich neben dem »Museum« einen Kultursaal samt Räumen für mehrere Institute zu finanzieren, hat jetzt die Frage, ob nicht auch das Weltethos-Institut unter das gemeinsame Dach an der Wilhelmstraße ziehen soll, die Parteien – Stadt, Uni und Stifter – entzweit.
Das Zauberwort heißt »Kaufhaus Innenstadt«
Das Problem betrifft die ganze Region: Der Umsatz in den Innenstädten geht zurück, Läden schließen gar, die Leute gehen lieber im Einkaufszentrum auf der grünen Wiese einkaufen. Doch in Rottenburg tut sich was: Der Einzelhandel will die Domstadt als Einkaufsstadt attraktiver machen.
Gespaltene Erinnerung an den Generalstreik
Ist es die so oft beschworene Rache der Geschichte oder gehört die Auseinandersetzung über den Mössinger Generalstreik einfach zu den ganz alltäglichen Meinungsverschiedenheiten, die wie im vorgesehenen Fall eine Gemeinde spalten?
Drama einer Kindesentführung
In den frühen Morgenstunden des 10. Mai 2012 schnallt eine Dreizehnjährige aus Tübingen ihr Instrument auf den Rücken, nimmt ihre Schultasche in die Hand und macht sich unbekümmert auf den Schulweg, wie jeden Tag. Sie freut sich auf ihre Freundinnen, sie freut sich auf die Schule, auf den Musikunterricht.
In die Röhre geblickt
Es gab Zeiten, da wollten nicht wenige Tübingen weiträumig umfahren, weil die Tübinger ihnen zu schrullig waren. Jetzt werden viele über einen langen Zeitraum gezwungen sein, die Unistadt weiträumig zu umfahren. Anlass ist die Ankündigung des Regierungspräsidiums, über zwei Jahre hinweg den Schlossbergtunnel, die Lebensader der Kommune, zu sanieren. Baubeginn soll bereits im März sein.
Volksbank-Arena statt Hohenberghalle?
Namen sind Schall und Rauch, sagt ein Sprichwort. Dies könnte bald auch für die Hohenberghalle in Rottenburg gelten, deren Name bald schon Geschichte sein wird. Denn die Stadt ist auf der Suche nach einem Sponsor, der nach dem Abriss und Neubau den Namen der Halle bestimmen darf – gegen Geld, versteht sich.
Orchideengarten oder Magerwiese?
Alles fließt. In Tübingen. Mehr: in Tübingen sowieso. Neben der inzwischen fast unversöhnlich gewordenen Diskussion um die Höchstgeschwindigkeit auf den Durchgangsstraßen plagt die Unistadt ein weiteres Thema. Obwohl es eigentlich höchste Zeit ist, fehlt es der Unistadt immer noch an einer klaren Kulturkonzeption.
Mehr Räume müssen her
Die notwendige Brandschutzschau wurde verschlafen, jetzt droht der Stadt Rottenburg ein Sanierungsstau mit der Erweiterung der Volkshochschule. Sie platzt bereits jetzt aus allen Nähten. Zwar wurden schon einige der alten ehemaligen Klassenzimmer mit etwas Make-Up versehen und hergerichtet, doch ändert dies nichts an der Gesamtsituation der Volkshochschule. Mehr Räume müssten her.
»Es war ein heimtückischer Mord«
Es gab selten einen Fall, der Tübingen so aufgewühlt hat. Am 6. März erschoss eine 49-jährige Frau abends auf offener Straße ihren Ehemann, den in Tübingen so beliebten und geschätzten Zahnarzt Fritz Nusser.
Schokoladiges Tübingen
Die chocolArt 2012 war für die Veranstalter wieder ein voller Erfolg. Rund 261 000 Besucher ließen sich an den sechs Tagen des Schokoladenfestivals vom Duft heißer Schokolade und den süßen Verheißungen der zahlreichen Chocolatiers in die Tübinger Innenstadt locken.
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